Infos für Kinder und Jugendliche
Penguin's Days

Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche aus Moers!

Zur Geschichte der Penguin's Days

Nach dem Brandanschlag von Solingen am 29. Mai 1993, der einen rechtsextremistischen Hintergrund hatte und bei dem fünf Menschen ums Leben kamen, überlegten sich Vertreter der Stadt Moers, was sie tun können, um dem Rechtsextremismus etwas entgegen zu setzen und um das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Menschen zu fördern.

Der damalige nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Schnoor stellte den Städten in NRW für solche Aktivitäten eine D-Mark pro Einwohner zur Verfügung. In Moers entstanden so die Theatertage für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Die Penguin's Days

Von Anfang an begleitete der Illustrator Kai Pannen das Festival. Er zeichnete den Pinguin, der zur Symbolfigur des Festivals wurde und später den Namen "Max von Meer" erhielt. Seit dem Jahr 1994 fördert die Sparkasse am Niederrhein das Moerser Kinder- und Jugenddtheaterfestival. Sie stiftet auch den goldenen Pinguin für die beste Inszenierung und einen Sonderpreis, die alljährlich von einer Jugendjury vergeben werden.

Seit dem Jahr 1994 unterstützt die Sparkasse am Niederrhein das Theaterfestival.


"Penguin's Days" sind Theatertage für Toleranz und friedliches Zusammenleben. Es sind Tage für Kinder und Jugendliche. Die Auffassung, "die jungen Leute, die haben es heute doch besser!", verkennt, wie das junge Leben sein kann, und es wird verkannt, wie Springerstiefel im Kinderzimmer landen konnten. Daher liegt es diesen Theatertagen am Herzen, für Kinder und Jugendliche zu streiten. Sie nehmen ihre Ängste und Nöte ernst, lachen mit weinendem Auge, agieren mit Ihrem Witz und verrücken die Perspektive.

Der pädagogische Zeigefinger hat hier nichts zu suchen.

Ob jemand die "Pappe satt "oder den "Kloß im Hals" hat, wer "Gefühlsecht" ist oder wie "Crazy Pigs" sind, zeigen die Stücke mit Turbulenz und Takt, zuweilen mit dem Stoff, aus dem die Albträume sind. Jedoch immer greifbar. Immer nah dran. Es sind die pointierten Bilder, die jugendlichen Zeitströmungen, die einen Spiegel vorhalten. Deshalb gibt es kein Verbot für Erwachsene, diese Theatertage zu besuchen, im Gegenteil: Herzlich Willkommen!